Zehn Tage war ich mit einer kleinen Gruppe und zwei Trainern für Gewaltfreie Kommunikation in der marokkanischen Wüste unterwegs, nicht weit von der Grenze zu Algerien. Bis zu 25 Kilometer sind wir täglich gelaufen, begleitet von Nouaji-Nomaden und ihren Dromedaren. Die Umgebung hat uns alle auf das Wesentliche reduziert: kaum Komfort, Sandstürme, schmerzende Füße, Nächte allein unter freiem Himmel. Gerade in diesen intensiven Situationen wurde spürbar, wie viel Verbindung, Klarheit und echtes Miteinander möglich sind, wenn wir ehrlich und wertschätzend miteinander kommunizieren – gerade, wenn wir unter Stress sind.


