Elterncoaching: Gemeinsam wachsen.
Unterstützung beim Aufbau besserer Eltern-Kind-Beziehungen und eines harmonischen Familienlebens. Elterncoaching unterstützt Eltern, Partner und Kinder gleichermaßen.
Elterncoaching: Gemeinsam stark für Ihre Familie
Eine liebevolle, glückliche Familie wünschen wir uns alle – doch die Realität sieht oftmals ganz anders aus:
- Die Kinder durchleben Trotzphasen und Pubertät besonders intensiv
- sie rutschen in der Schule ab
- zeigen vielleicht sogar Verhaltensauffälligkeiten und binden alle Aufmerksamkeit.
- Wir selbst fühlen uns oft überfordert
- die Gespräche mit dem Partner drehen sich immer häufiger allein um Erziehungsfragen
- oder enden in Vorwürfen und Streit.
- Gespräche eskalieren
- Wir ziehen als Eltern nicht mehr an einem Strang
- oder stecken vielleicht schon mitten in einem unschönen Rosenkrieg …
Hier setzt ein Elterncoaching an und unterstützt Elternteile, Partner und Kinder gleichermaßen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Elterncoaching?
Wenn immer mehr gestritten wird und immer mehr Frustration herrscht, ist es Zeit zu handeln, statt in der Situation zu verharren. Ein Elterncoaching kann genau der entscheidende Schritt zu mehr Nähe, Verständnis und Freude sein. Im Elterncoaching finden Sie mehr Sicherheit und Klarheit. Sie gewinnen Stärke in Ihrer Elternrolle und verbessern die Eltern-Kind-Beziehung, damit Sie einander wieder besser zuhören, einander verstehenund das Zusammenleben wieder harmonischer wird.
Im Elterncoaching werden Sie:
- Ihre aktuelle Familien- und Beziehungssituation klarer sehen
- Ihre Bedürfnisse und Wünsche bewusster wahrnehmen und formulieren
- belastende Gefühle loslassen
- die Bedürfnisse Ihrer Kinder besser verstehen
- Strategien entwickeln, um Ihre Partnerschaft zu stärken
Was ist Elterncoaching genau und wie läuft es ab?
Elterncoaching ist ein begleitetes Beratungs- und Coachingformat, das Mütter und Väter aktiv unterstützt. Ob Erziehungskompetenz, Beziehungsgestaltung oder Selbstregulation im Familienalltag: Gerne unterstütze ich Sie dabei, Verhaltensmuster zu reflektieren, zu verändern und aus der Sackgasse rauszukommen.
Im Unterschied zu einer klassischen Erziehungsberatung liegt der Fokus weniger auf der „Reparatur“ kindlicher Verhaltensauffälligkeiten. Stattdessen versuchen wir, Ihre elterliche Haltung zu stärken und die Kommunikation in der Familie zu verbessern. Die Wirksamkeit elterlicher Feinfühligkeit und responsiver Interaktion ist in der Bindungsforschung gut belegt, etwa durch die Arbeiten von John Bowlby zur Bindungstheorie.
Gut zu wissen: Wer beim Coaching dabei ist, ist oft unterschiedlich. Häufig starten wir mit den Eltern und binden bei Bedarf weitere Familienmitglieder ein. Aber auch, wenn Sie erstmal alleine kommen möchten, können wir zusammen schon viel Positives bewirken.
Ziele und Handlungsfelder im Elterncoaching
Ein Elterncoaching funktioniert präventiv wie interventiv. Es adressiert typische Belastungssituationen wie Trotzphasen, Geschwisterkonflikte, Schulprobleme oder pubertäre Abgrenzungsprozesse. Aber auch elterliche Überforderung, Unsicherheit oder inkonsistente Erziehungsmuster können Thema des Coachings werden.
Im Kern stoßen wir sehr oft auf Missverständnisse rund um „kindgerechte“ Erziehung. Hier sind die Ansätze durchaus vielfältig. Vielen Studien gemeinsam sind die drei Säulen von „Annahme, Regeln und Grenzen“:
Bedingungslose Annahme: Diese vermittelt Ihren Kindern – durch Worte, Haltung und Verhalten –, dass sie in der Familie willkommen sind und einen eigenen Platz haben. Sie dürfen mit ihren Fähigkeiten, Besonderheiten und auch ihren Schwächen so sein, wie sie sind.
Verlässliche Regeln und Strukturen: Transparente Absprachen und ein konsistenter Rahmen schaffen Orientierung. Sie unterstützen Ihr Kind dabei, Zusammenhänge zu verstehen und auch Reaktionen aus dem außerfamiliären Umfeld besser einzuordnen.
Klare und nachvollziehbare Grenzen: Eindeutige, begründete Grenzen geben Sicherheit und Stabilität. Sie zeigen Ihren Kindern, woran sie sich orientieren können und fördern ein gesundes Verständnis von Verantwortung und sozialem Miteinander.
Der Klassiker: Unterschiedliche Überzeugungen in der Familie
Wenn beide Elternteile in zentralen Fragen deutlich unterschiedlich agieren, reagieren Kinder oftmals stark auf diese Situation. Warum ist das so und wie können wir es lösen?
- Inkonsequenz erzeugt Unsicherheit
Wenn Regeln nicht verbindlich sind, sondern personenabhängig, fehlt Kindern eine stabile Orientierung. - Loyalitätskonflikte
Kinder lernen schnell, dass sie durch gezielte Ansprache („Papa erlaubt es mir aber!“) Einfluss nehmen können. - Eskalationsdynamik
Der Elternteil mit klarer Struktur wird als „streng“ wahrgenommen, der andere als „verständnisvoll“. Das kann zu Koalitionen führen (Kind & ein Elternteil gegen den anderen). - Belastung der Paarbeziehung
Unterschiedliche Haltungen bleiben selten auf die Erziehung beschränkt. Oft entstehen Vorwürfe innerhalb der Paarbeziehung.
Oft höre ich, dass das Verhalten von Kindern als „manipulativ“ erlebt wird. Hypnosystemische könnte man es jedoch als einen kompetenten Versuch verstehen, Orientierung und Sicherheit zu gewinnen: Wenn Grenzen verhandelbar oder unterschiedlich erlebt werden, kann es für ein Kind sinnvoll sein, genauer zu erkunden, was wann bei wem möglich ist. Weniger Vorhersehbarkeit kann Unsicherheit verstärken.
Und keine Sorge: Kinder brauchen keine Eltern mit identischen Persönlichkeiten oder Haltungen. Unterschiedlichkeit darf sein und gehört zum Familienleben dazu. Wenn Eltern jedoch in wesentlichen Fragen dauerhaft sehr widersprüchliche Signale senden, kann es für die Kinder schwieriger werden, Orientierung und Verlässlichkeit zu erleben.
Im Elterncoaching arbeiten wir daher häufig an der sogenannten elterlichen Allianz: Ziel ist es nicht, dass Sie immer einer Meinung sind oder gleich handeln. Vielmehr geht es darum, sich bei wichtigen Fragen abzustimmen und trotz aller Unterschiede als Eltern handlungsfähig zu bleiben.
Meine Rolle als Ihr Elterncoach
Als Elterncoach verstehe ich mich nicht als Ratgeber im Sinne normativer Vorgaben, sondern als Prozessbegleiterin und Unterstützerin. Unsere gemeinsame Arbeit folgt typischerweise diesen Schritten:
- Wir erfassen und präzisieren Ihr Anliegen, die Familiensituation, die Entwicklungsphase der Kinder und Belastungsfaktoren
- Wir identifizieren wiederkehrende typische Probleme, Eskalationsdynamiken, Loyalitätskonflikte oder Rollenzuschreibungen
- Wir arbeiten gelingende Situationen und bestehende Kompetenzen heraus
- Wir entwickeln alltagstaugliche Maßnahmen, Rituale, Handlungsstrategien und Interventionen
- Im weiteren Verlauf sprechen wir über die im Alltag gemachten Erfolge und weitere Anpassungen
Methodisch beziehe ich in die Gespräche auch Rollenspiele, Klopftechniken, Familienaufstellungen oder Elemente aus der Gewaltfreien Kommunikation mit ein.
Quellen:
Kinder gut erziehen, https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/psychische-gesundheit/erziehung/
Die Bindungstheorie nach John Bowlby, https://www.erzieherkanal.de/bindungstheorie-john-bowlby
