Aimée Bastian sitzt lächelnd in einem hellen Sessel in einem ruhigen Beratungsraum und hält eine klare Glaskugel in der Hand.
KI-generiert

Meine Haltung: Jeder von uns ist ein Wunder, ein Kunstwerk.

Wir sind viel mehr und viel größer als wir glauben

Ich glaube, dass wir viel mehr sind als das, was wir glauben zu sein – nicht zuletzt, weil wir uns beständig verändern und stetig wachsen. Wir sind mehr als unsere Meinungen, unsere Rollen, unsere Herkunft, unsere Geschichte – und auch mehr als die Verhaltensweisen, mit denen wir uns selbst und andere manchmal verletzen, irritieren oder auf die Palme bringen.

Deshalb interessiert mich nicht nur, was jemand tut oder vielleicht aus der Wut heraus sagt, sondern vor allem das, was dahinterliegt: Welches Bedürfnis steht hinter diesem oder jenem Vorwurf? Was versucht ein Mensch gerade zu schützen oder zu bewahren?

Diese Neugier prägt meine Arbeit.

Konflikte sind nicht das Gegenteil von Verbindung

Wo Menschen einander wichtig sind, entstehen Unterschiede. Wir wollen nicht dasselbe, brauchen nicht dasselbe und sehen die Welt nicht auf dieselbe Art und Weise. Gerade in Familien und Paarbeziehungen treffen unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungen, Vorstellungen, Muster und Kommunikationsstile aufeinander. Und das ist auch gut so. Unterschiedlichkeit macht unsere Welt lebendig.

Die spannende Frage für mich ist daher: Wie gehen wir miteinander um, wenn wir verschieden sind?

Können wir sagen, was uns wichtig ist, ohne den anderen kleinzumachen? Können wir zuhören, obwohl wir anderer Meinung sind? Können wir Grenzen setzen, ohne die Beziehung gleich infrage zu stellen? Und können wir nach einer Verletzung wieder aufeinander zugehen?

Für mich bedeutet eine gute Beziehung nicht, immer einer Meinung zu sein oder alles am anderen gutzuheißen. Es bedeutet, bei sich selbst zu bleiben, Grenzen zu setzen und gleichzeitig offen für den anderen sein zu können.

Verbindung bedeutet deshalb auch nicht, alles hinzunehmen. Wo Menschen dauerhaft abgewertet oder Grenzen wiederholt missachtet werden, braucht es Klarheit. Und manchmal bedeutet diese Klarheit auch, eine Grenze zu ziehen oder einen eigenen Weg zu gehen.

Aimée Bastian hält im warmen Licht eine klare Kristallkugel in der Hand, während eine zweite Person die Hände danach ausstreckt.

Neugier verändert Beziehungen

Eine Frage begleitet mich dabei immer wieder: Was haben wir vielleicht noch nicht voneinander verstanden?

Manchmal verändert schon dieses kleine Aufflackern von Interesse aneinander ein Gespräch – anstatt sich weiterhin gegenseitig zu verurteilen und abzuwerten. Aus Verteidigung kann Interesse werden. Aus Gewissheit eine Frage. Und aus einem festgefahrenen Konflikt vielleicht wieder eine Begegnung.

Ich schaffe einen emotional sicheren Raum, in dem genau das möglich wird: ohne vorschnelle Schuldzuweisungen, ohne Gewinner und Verlierer und ohne die Vorstellung, dass einer „repariert“ werden müsste, weil mit ihm etwas nicht stimmt.

Beziehung lässt sich gestalten

Wir können andere Menschen nicht verändern. Aber wir können beeinflussen, wie wir ihnen begegnen, wie wir kommunizieren und wie wir mit unseren eigenen automatischen Reaktionen umgehen.

Genau dort beginnt für mich Coaching. Nicht mit der Frage: „Wer von uns hat recht?“ Sondern eher mit Fragen wie:

„Was passiert hier eigentlich zwischen uns?“
„Was ist mir wirklich wichtig?“
„Was könnte der andere erleben, das ich bisher nicht gesehen habe?“
„Und wie möchte ich selbst in dieser Beziehung sein?“

Darauf gibt es keine Antworten, die für jede Familie, jedes Paar oder jeden Menschen passen. Welche Antworten für Sie stimmig sind, finden wir gemeinsam heraus.

Lernen wir uns kennen

Klar, beim Coaching spielen Ausbildung und Methoden eine große Rolle. Aber gerade bei persönlichen und familiären Themen muss es auch menschlich passen. Lassen Sie uns daher in einem ersten unverbindlichen Gespräch gemeinsam darauf schauen, was Sie beschäftigt, wer sinnvollerweise beteiligt werden sollte – und ob ich die Richtige bin, Sie dabei zu begleiten.

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