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Klopftechnik PEP®

Die Klopftechnik PEP® ist eine sehr wirksame Möglichkeit, Stress zu reduzieren und Verhaltensmuster zu verändern. 

Klopftechnik mit Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie (PEP®)

Die Klopftechnik PEP® (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) bietet Ihnen – kombiniert mit Coaching – eine langfristige Möglichkeit, Stressfaktoren zu reduzieren und hinderliche Glaubenssätze und Verhaltensmuster zu verändern und ihr Selbstwertgefühl zu verbessern.

Bei dieser Technik arbeiten wir gezielt mit sensorischen Reizen.

 

So erlernen Sie, in stressigen oder angstbesetzten Situationen sofort wieder innere Ruhe finden.

In Verbindung mit den im Coaching entwickelten Lösungen wird PEP® zu einem wirksamen Werkzeug für effizientes und nachhaltiges Selbstmanagement.

 

Wenn Sie erleben möchtest, wie Sie sich in Stressmomenten selbst helfen können, ist PEP® genau die richtige Wahl.

PEP®: Die wissenschaftliche Grundlage

 

Die Embodimentfokussierte Psychologie geht davon aus, dass Ihr Erleben nicht nur im Kopf passiert, sondern immer auf dem Zusammenspiel von Körper, Emotion und Gedanken beruht. „Embodiment“ bedeutet wörtlich so viel wie „Verkörperung“ – also die Idee, dass psychische Prozesse im Körper Ausdruck finden und gleichzeitig über den Körper beeinflusst werden können.

 

Das heißt konkret: 

Unsere Gedanken beeinflussten unseren Körper – und wie Sie Ihren Körper halten, bewegen oder wahrnehmen beeinflusst wiederum Ihre Gedanken und Gefühle. Dieses Wechselspiel macht sich PEP® gezielt zunutze.

Grundannahmen der embodimenten Arbeit

 

  • Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden

  • Emotionen zeigen sich immer auch körperlich (z. B. Enge in der Brust, Druck im Bauch)

  • Über den Körper kannst du direkt auf dein Nervensystem einwirken

  • Veränderung wird nachhaltiger, wenn sie nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich verankert ist

Vertiefung der bekannten Klopftechnik EFT

 

 PEP® Klopftechnik nutzt den Ansatz des EFT (Emotional Freedom Techniques) ganz konkret. Durch das Klopfen werden sensorische Reize gesetzt, die Ihr Nervensystem regulieren. Gemeinsam gehen wir einen strukturierten Fragebogen durch, um zu schauen, wo Sie gerade festhängen. Wir arbeiten gleichzeitig mit Gedanken, Emotionen und Körperreizen. Dadurch entsteht eine parallele Veränderung auf mehreren Ebenen. Genau dies macht die Methode so effektiv.

Klopftechnik PEP®, eine äußerst wirksame Methode im Coaching

Klopftechnik ist eine sehr wirkungsvolle Interventionstechnik, die ich in meinen Coachings nicht als isoliertes „Tool“ einsetze.

Vielmehr ist die Klopftechnik  PEP® ein klar strukturierter Prozess. Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Reaktionen besser zu verstehen und aktiv zu verändern. Im Zentrum steht dabei die Verbindung von Körper, Emotion und Kognition.

 

Ihre konkrete Problematik bestimmt dabei unsere Vorgehensweise. Typische Beispiele, bei denen PEP® zum Einsatz kommt, sind:

  • Anhaltender oder situationsbedingter Stress
  • Wiederkehrende Selbstzweifel
  • Ängste: Prüfungsangst, Flugangst, Angst frei zu sprechen
  • Das Gefühl, in bestimmten Situationen „wie blockiert“ zu sein

Vielleicht kennen Sie Situationen, in denen Sie sich klein machen, die Schultern nach vorne ziehen, den Blick senken – und sich gleichzeitig unsicher fühlen. Oder Sie richten sich auf, atmen tief durch und merkem, wie sich innerlich etwas stabilisiert. Genau hier setzt Embodiment an: Ihr Körper ist nicht nur „Ausdruck“ Ihres Zustands, sondern ein direkter Zugang, um Ihr Erleben zu verändern.

 

Wie gehen wir nun im Coaching genau vor?

Schritt 1: Emotionale Aktivierungen

Nachdem wir Ihre aktuelle Herausforderung  herauskristallisiert haben, nehmen wir die sogenannten emotionalen Aktivierungen  unter die Lupe – also die Momente, in denen Ihr System in Stress oder Angst gerät. Häufig zeigen sich dabei auch hinderliche Glaubenssätze wie „Wenn ich die Kontrolle abgebe, geht alles schief“, „Ich muss es allein schaffen, sonst habe ich versagt“ oder „Ich darf keine Fehler machen, weil das schlimme Konsequenzen haben könnte.“

 

Diese inneren Überzeugungen laufen oft unbewusst ab und beeinflussen unser Verhalten und unser Erleben.

 

Hier setzt die Klopftechnik an. Durch das gezielte Beklopfen bestimmter Punkte am Körper (z. B. im Gesicht, am Oberkörper oder an den Händen) werden sensorische Reize gesetzt, die Ihr Nervensystem regulieren. Während Sie klopfen, bleiben Sie gedanklich bei der belastenden Situation oder dem entsprechenden Gefühl. Dadurch entsteht eine Art „Kurzschlussunterbrechung“: Die emotionale Intensität nimmt spürbar ab, und Sie bekommen wieder mehr inneren Handlungsspielraum.

Schritt 2: Selbstakzeptanzarbeit

Ein weiterer zentraler Bestandteil von PEP® ist die sogenannte Selbstakzeptanzarbeit. Das bedeutet: Statt gegen Ihre Gefühle anzukämpfen, lernen Sie, sich selbst auch mit unangenehmen Emotionen anzunehmen. Typische Selbstakzeptanzsätze könnten sein: „Auch wenn ich gerade Angst habe, bin ich okay, so wie ich bin.“ Diese Haltung wirkt oft überraschend entlastend, weil sie den inneren Druck reduziert.

 

Im Coaching gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir überprüfen Ihre bisherigen Denkmuster und entwickeln gemeinsam stimmigere, realistischere Überzeugungen. Diese werden nicht einfach „positiv gedacht“, sondern im Zusammenspiel mit der Klopftechnik emotional verankert. So entsteht nachhaltige Veränderung – nicht nur auf der Verstandesebene, sondern auch im Erleben.

Schritt 3: Die inneren Saboteure

Last but noch least befassen wir uns mit den „Fünf Verhinderern“ nach Dr. Michael Bohne, inneren Dynamiken, die verhindern, dass sich etwas ändert – auch wenn wir kognitiv längst verstanden haben, was zu tun wäre:

  • Loyalitäten: Ich darf mich nicht verändern, weil ich sonst jemanden verrate.

  • Erwartungen: Ich muss stark sein, ich darf keine Fehler machen.

  • Selbstvorwürfe: Ich bin schuld an dieser Sache, ich bin nicht richtig, nicht gut genug.

  • Fremdvorwürfe: Wegen ihm geht es mir so schlecht.

  • Regression: In diesem Falle reagieren wir plötzlich wieder wie ein Kind, haben z. B. große Angst, obwohl es objektiv betrachtet keinen Grund dafür gibt.

Durch die Kombination aus Klopfen, Reflexion und gezielten Interventionen können wir die inneren Dynamiken deutlich entschärfen.

Was Sie für sich mitnehmen können

Damit Sie PEP® auch im Alltag nutzen können, lege ich im Coaching großen Wert darauf, dass Sie die Technik selbstständig anwenden lernen. Sie entwickeln sozusagen Ihr eigenes „Notfall-Tool“, das Sie in stressigen Situationen direkt einsetzen können – sei es vor einem wichtigen Gespräch, in einem Konflikt oder bei aufkommender Angst.

Das bedeutet nicht, dass unangenehme Gefühle einfach „weggeklopft“ werden. Vielmehr üben Sie, anders mit ihnen umzugehen. Sie verstehen, was in Ihnen abläuft, und bekommen konkrete Werkzeuge an die Hand, um sich selbst zu unterstützen.

Die Kombination aus emotionaler Arbeit, kognitiver Klärung und körperlicher Regulation macht PEP® sehr wirkungsvoll. Veränderung entsteht nicht durch reines Nachdenken – sondern durch Erleben. Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Sie sich von bestimmten Muster immer wieder ausbremsen oder von Stress stark beeinflussen lassen, kann PEP® ein sehr hilfreicher Ansatz sein. Im Coaching begleite ich Sie dabei, einen eigenen Zugang zu dieser Methode zu finden.

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